Ärztliche Aufklärungspflichten über die Möglichkeit von Nebenbefunden in der genomischen Medizin
Publikation aus der Fachzeitschrift MedR (2022) 40: 663–667 663:
Bei Analysen im Rahmen von genetischen Untersuchungen zu medizinischen Zwecken können
aus biologischen oder rein technischen und wirtschaftlichen Gründen medizinisch bedeutsame
Informationen anfallen oder möglich werden, die in keinem Zusammenhang mit der diagnostischen
Fragestellung stehen, die ursprünglich zu der Untersuchung Anlass gegeben hatte. Wie geht man als Arzt verantwortungsvoll und rechtskonform damit um? Ergeben sich aus dem technisch Verfügbarenoder Machbaren weitere Aufklärungspflichten?