Aktuelles

BVDH unterstützt "Praxis in Not" - Aufruf zu dreitägigen Praxisschließungen vom 27. bis 29. Dezember 2023

Der BVDH unterstützt die Kampagne des SpiFa und des Virchowbundes zu "Praxis in Not". Nach dem erfolgreichen ersten bundesweiten Protesttag am 2. Oktober 2023, folgt nun eine weitere Aktion: geplant sind dreitägige Praxisschließungen vom 27. bis 29. Dezember 2023. Der BVDH bittet alle Mitglieder um Untersützung - nur gemeinsam können wir das ambulante System retten.

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Ergebnis der Vorstandswahlen vom 11. November 2023 in Berlin

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen am 11. November bestätigte die Mitgliederversammlung des Berufsverbandes Deutscher Humangenetiker e.V. (BVDH) den aktuellen Vorstand: Prof. Dr. med. Dipl. Chem. Elke Holinski-Feder (Präsidentin), Prof. Dr. rer. nat. Thomas Eggermann (Vizepräsident), PD Dr. rer. nat. Markus Stumm (Schatzmeister) und Prof. Dr. med. Gudrun Göhring (Schriftführerin). Als Mitglieder des erweiterten Vorstandes wurden Dr. med. Saskia Kleier (Sprecherin der Sektion Facharzt/-innen – Niederlassung), Dr. rer. nat. Heinz Gabriel (Sprecher der Sektion Fachhumangenetiker/-innen – Niederlassung), Dr. rer. nat. Yvonne Behrens (Sprecherin Fachhumangenetiker/-innen – Universität) und Dr. med. Bernd Auber (Sprecher der Sektion Facharzt/-innen – Universität) gewählt.

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Bundesweite Befragung zur vertragsärztlichen Versorgung: Ihre Meinung ist gefragt!

Die aktuelle Situation der vertragsärztlichen Versorgung muss sowohl von der Öffentlichkeit als auch der Bundesregierung wahrgenommen werden – dazu braucht es Ihre Unterstützung! Nehmen Sie noch bis zum 20. November 2023 an der Befragung des Zi und der KBV teil, denn nur wenn wir auch in unserem Fach für eine Sichtbarkeit der Probleme sorgen, können wir eine Bearbeitung und Lösung einfordern.

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KBV Krisensitzung der deutschen Vertragsärzte- und Psychotherapeutenschaft am 18.08.2023

Unter dem Motto „#PraxenKollaps – Praxis weg, Gesundheit weg“ haben die Kassenärztliche Bundesvereini-gung und die Kassenärztlichen Vereinigungen eine bundesweite Protestaktion gestartet, die ihren bisherigen Höhepunkt am 18.08.2023 in der Krisensitzung der deutschen Vertragsärzte- und Psychotherapeutenschaft mit rund 800 TeilnehmerInnen – darunter auch der BVDH e.V. – in Berlin fand. Während der gesamten Sitzung wurden klare Statements gesetzt, so u.a. von Herrn Dr. Andreas Gassen: „Es ist fünf vor zwölf – die Praxen in Deutschland arbeiten längst über dem Limit. Deshalb fordern wir die Politik auf: Halten Sie Ihre Versprechen und handeln Sie endlich! Verhindern Sie das Aus der ambulanten Versorgung“. Doch es blieb nicht nur bei insgesamt 7 konkreten Forderungen, die die KBV an die Politik stellt, es wurden darüber hinaus gezielte Lösungsvorschläge präsentiert. Der BVDH e.V. verfolgt weiterhin aufmerksam die künftigen Entwicklungen, insbesondere bis zum 13. September 2023: bis dahin wird eine Stellungnahme von Herrn Prof. Dr. Karl Lauterbach erwartet, dem der Forderungskatalog samt Lösungsvorschlägen nun vorliegt.

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BVDH informiert - Protest-Termine in den kommenden Wochen

Liebe Mitglieder, die Politik von Herrn Prof. Lauterbach beschäftigt sich hauptsächlich mit den Belangen der Kliniken, der ambulanten fachärztlichen Versorgung wird absolut keine Aufmerksamkeit gewidmet. Alles wird teurer und bei den Ärztinnen und Ärzten soll gespart werden. Es gibt ein 17-Milliarden-Loch zu stopfen, die Kliniken haben sich mit Protesttagen in den Vordergrund geschoben, wir haben das bislang nicht getan. Mit den geplanten Sparmaßnahmen vor dem Hintergrund einer Kostenexplosion müssen auch wir uns auseinandersetzten und das nicht einfach passieren lassen. Wir als BVDH sind Mitglied des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), unsere Interessen werden dort vertreten. Der SpiFa greift die oben genannte Situation in mehreren Aktionen auf, wir bitten Sie, das zu unterstützen. Leider wird man in der Politik nur noch wahrgenommen, wenn man auf sich aufmerksam macht oder sich die von uns zu versorgenden PatientInnen über ihre Versorgungssituation beklagen. Der SpiFa hat daher die unten genannten Aktionen (zum Herunterladen anbei) vorgeschlagen bzw. organisiert. Wir möchten vor allem um die Teilnahme am Protesttag am 02.10.2023 bitten. An diesem Fenstertag sollen bundesweit z.B. offene Sprechstunden abgesagt oder Patiententermine nicht angenommen bzw. verlegt werden. Das ist ausdrücklich kein Streik, es ist ein Protest, der Versorgungsauftrag für sehr dringende Fälle sollte aufrechterhalten werden. Allein die Ankündigung auf der jeweiligen Homepage ist bereits hilfreich.

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BVDH aktuell - NGS - Statements für und Fragen an die Gesundheitspolitik

NGS-Diagnostik ist in der Patientenversorgung angekommen, Leistungserbringer sind die vertragsärztlich und die universitär tätigen Fachärzte für Humangenetik. Diese Technologie ermöglicht für viel Patienten mit einer seltenen erblichen Erkrankung eine Diagnosestellung uns somit adäquate klinische Versorgung. Die Kosten für diese Diagnostik werden oft im internationalen Vergleich bewertet, was zu der Einschätzung einer finanziellen Überbewertung in Deutschland führt: Immer wieder sehen wir uns mit der Aussage konfrontiert, dass die Abrechnung der NGS-Leistung mittels der GOP 11513 dynamisch zunimmt und dieser Entwicklung mit einer Abwertung der 11513 entgegen zu treten ist – dem möchten wir mit den Argumenten im Anhang entgegenwirken.

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BVDH Mitgliederversammlung am 16.03.2023 in Kassel

Die 27. Mitgliederversammlung des Berufsverbandes Deutscher Humangenetiker e.V. wird im Rahmen der GfH-Jahrestagung am 16. März 2023 in Kassel stattfinden. Die Einladung mit Tagesordnung wird im Laufe der nächsten Wochen verschickt. Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung (26.11.2022) finden Sie im Mitgliederbereich unter Dokumente. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

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Beschlüsse der KBV - Grundbetrag Genetik

Liebe Mitglieder, von Seiten der KBV und den Krankenkassen sind für das Jahr 2022 in vielen Bundesländern Nachvergütungen der jeweiligen Landes-KV zu erwarten. Wir haben die Landessprecherinnen und Landessprecher informiert, hier können Sie gerne nachfragen. Die Information zu den Beschlüssen der KBV und das Anschreiben an die Landessprecher finden Sie im Mitgliederbereich unter Dokumente.

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Anpassung der GOP 11601 zum 01.01.2023

Wir möchten Sie gerne darüber informieren, dass zum 01.01.2023 ein Beschluss des KBV Bewertungsausschusses in Kraft getreten ist, welcher die Aktualisierung der GOP 11601 umfasst. Die GOP 11601 behandelt die Abrechnung der BRCA1/2-Keimbahndiagnostik, wenn diese zu Therapieplanungszwecken indiziert ist. Das betrifft z.B. die Diagnostik zur zielgerichteten Therapie mit dem PARP-Inhibitor Olaparib in den Indikationen Ovarial-, Mamma-, Prostata- und Pankreaskarzinom. Anbei finden Sie den aktualisierten Wortlaut der GOP 11601: „Nachweis oder Ausschluss von Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 in der Keimbahn zur Indikationsstellung einer gezielten medikamentösen Behandlung, wenn dieser laut Fachinformation obligat ist" Die GOP 11601 kann demnach ab sofort für die Abrechnung der BRCA1/2-Keimbahndiagnostik zur Indikationsstellung einer zielgerichteten Therapie mit dem PARP-Inhibitor Olaparib bei allen Indikationen verwendet werden, die laut Abschnitt 4.1 der Fachinformation (im Mitgiederbereich) zugelassen sind (bisher wurden hier die Indikationen in der GOP einzeln aufgelistet).

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