Aktuelles

BVDH aktuell - NGS - Statements für und Fragen an die Gesundheitspolitik

NGS-Diagnostik ist in der Patientenversorgung angekommen, Leistungserbringer sind die vertragsärztlich und die universitär tätigen Fachärzte für Humangenetik. Diese Technologie ermöglicht für viel Patienten mit einer seltenen erblichen Erkrankung eine Diagnosestellung uns somit adäquate klinische Versorgung. Die Kosten für diese Diagnostik werden oft im internationalen Vergleich bewertet, was zu der Einschätzung einer finanziellen Überbewertung in Deutschland führt: Immer wieder sehen wir uns mit der Aussage konfrontiert, dass die Abrechnung der NGS-Leistung mittels der GOP 11513 dynamisch zunimmt und dieser Entwicklung mit einer Abwertung der 11513 entgegen zu treten ist – dem möchten wir mit den Argumenten im Anhang entgegenwirken.

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BVDH Mitgliederversammlung am 16.03.2023 in Kassel

Die 27. Mitgliederversammlung des Berufsverbandes Deutscher Humangenetiker e.V. wird im Rahmen der GfH-Jahrestagung am 16. März 2023 in Kassel stattfinden. Die Einladung mit Tagesordnung wird im Laufe der nächsten Wochen verschickt. Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung (26.11.2022) finden Sie im Mitgliederbereich unter Dokumente. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

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Beschlüsse der KBV - Grundbetrag Genetik

Liebe Mitglieder, von Seiten der KBV und den Krankenkassen sind für das Jahr 2022 in vielen Bundesländern Nachvergütungen der jeweiligen Landes-KV zu erwarten. Wir haben die Landessprecherinnen und Landessprecher informiert, hier können Sie gerne nachfragen. Die Information zu den Beschlüssen der KBV und das Anschreiben an die Landessprecher finden Sie im Mitgliederbereich unter Dokumente.

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Anpassung der GOP 11601 zum 01.01.2023

Wir möchten Sie gerne darüber informieren, dass zum 01.01.2023 ein Beschluss des KBV Bewertungsausschusses in Kraft getreten ist, welcher die Aktualisierung der GOP 11601 umfasst. Die GOP 11601 behandelt die Abrechnung der BRCA1/2-Keimbahndiagnostik, wenn diese zu Therapieplanungszwecken indiziert ist. Das betrifft z.B. die Diagnostik zur zielgerichteten Therapie mit dem PARP-Inhibitor Olaparib in den Indikationen Ovarial-, Mamma-, Prostata- und Pankreaskarzinom. Anbei finden Sie den aktualisierten Wortlaut der GOP 11601: „Nachweis oder Ausschluss von Mutationen in den Genen BRCA1 und BRCA2 in der Keimbahn zur Indikationsstellung einer gezielten medikamentösen Behandlung, wenn dieser laut Fachinformation obligat ist" Die GOP 11601 kann demnach ab sofort für die Abrechnung der BRCA1/2-Keimbahndiagnostik zur Indikationsstellung einer zielgerichteten Therapie mit dem PARP-Inhibitor Olaparib bei allen Indikationen verwendet werden, die laut Abschnitt 4.1 der Fachinformation (im Mitgiederbereich) zugelassen sind (bisher wurden hier die Indikationen in der GOP einzeln aufgelistet).

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BVDH - Aktuelle Informationen zum FBREK-Vertrag

Aktuell wurde vom Verband der Ersatzkassen in Berlin (VdEK) informiert, dass der bis zum 31.12.2022 laufende aktuelle FBREK-Vertrag überarbeitet wurde und im Wege eines neuen Open-House-Verfahrens unter der Nummer VdEK 254-2022 den Beitritt zu dem ab 01.01.2023 geltenden Vertrag anbietet. Wir lassen hierzu derzeit die Teilnahmevoraussetzungen juristisch klären. So handelt es sich bei den nach dem Vertrag gegenständlichen Leistungen ganz überwiegend um klassische humangenetische Leistungen, die jeder von uns in seiner Praxis/seinem Labor erbringt. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, dass wir in der vertragsärztlichen Versorgung für eine humangenetische Beratung auf Facharztniveau zur Verfügung stehen und über diesen Vertrag daran mitwirken können, die PatientInnen, die an einem familiär bedingt höherem Risiko leiden, an Brust- und/oder Eierstockkrebs zu erkranken, entsprechend humangenetischen Standards zu versorgen. Im Sinne der flächendeckenden Versorgung der betroffenen PatientInnen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie mittels der auf der Homepage des VdEK dafür benannten Mailadresse die Antragsunterlagen anfordern können: openhouse-brek@vdek.com. Weitere Informationen können Sie auch unter dem nachfolgenden Link erhalten: https://www.vdek.com/vertragspartner/besondere-versorgung/familiaerer-brust--und-eierstockkrebs-fbrek.html Die neue Bekanntmachung des VdEK mit der Nummer 254-2022 zu dem neuen Open-House-Verfahren finden Sie unter dem Link: https://www.vdek.com/content/dam/vdeksite/vdek/globale_dokumente/Ausschreibungen/FBREK_Vertraege.pdf

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Kinderneuroradiologisches Netzwerk: Einladung zur Falldiskussion am Donnerstag, 27.10.2022

Das Programm am 27.10.2022 (Änderungen vorbehalten): • Unklare Kopfschmerzen, Stand- und Gangataxie – Was steckt dahinter? Dr. med. Stephanie Spieth, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden • Thrombosen in den Hirnvenen - nicht nur Sinusvenenthrombose Dr. med. Joachim Stegmann, Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift • Ein ungewöhnlicher Befund bei Abklärung einer Anorexie Dr. med. Nora Leu, Universitäts-Kinderspital beider Basel Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung über den untenstehenden Registrierungslink erforderlich. https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_E0vUPc6RTDOni0qRwzDVLg

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Hinweis auf den Syndromtag vom 30.09-01.10.2022

Der Syndromtag ist eine etablierte jährlich, an wechselnden Standorten stattfindende Fortbildungsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik. Das Zielpublikum sind neben Ärzt*innen für Medizinische Genetik des deutschsprachigen Raumes (Deutschland, Österreich, Schweiz), Kolleg*innen der Onkologie, Neuropädiatrie, Gynäkologie sowie weiterer Fachdisziplinen, die sich mit genetischen Fragestellungen beschäftigen. In den letzten Jahren haben durchschnittlich 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Syndromtage besucht. Zum Syndromtag 2022 treffen sich zwei Spezialgebiete der Humangenetik. Tumor-Hotspotmutationen in Entwicklungsstörungen, Syndrom-assoziierte Gene, die in Tumoren amplifiziert sind, Tumor-Vorsorgeempfehlungen in der Syndromologie und Syndrome als mögliche Ursache kindlicher Tumoren werden interdisziplinär diskutiert. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung vom 30. September bis 1. Oktober 2022 im Festsaal des Meerscheinschlössls in Graz statt. Die Tagung soll eine Plattform für einen Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen aus den Bereichen Syndromologie und Onkogenetik (Humangenetik), Onkologie, Gynäkologie und Pädiatrie sein. Spezialist*innen aus Österreich, Deutschland, Schweiz und den USA (Hauptvortragende: Charis Eng M.D. PhD) haben bereits Vorträge zugesagt.

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Ärztliche Aufklärungspflichten über die Möglichkeit von Nebenbefunden in der genomischen Medizin

Publikation aus der Fachzeitschrift MedR (2022) 40: 663–667 663: Bei Analysen im Rahmen von genetischen Untersuchungen zu medizinischen Zwecken können aus biologischen oder rein technischen und wirtschaftlichen Gründen medizinisch bedeutsame Informationen anfallen oder möglich werden, die in keinem Zusammenhang mit der diagnostischen Fragestellung stehen, die ursprünglich zu der Untersuchung Anlass gegeben hatte. Wie geht man als Arzt verantwortungsvoll und rechtskonform damit um? Ergeben sich aus dem technisch Verfügbarenoder Machbaren weitere Aufklärungspflichten?

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BVDH Aktuell - Newsletter - Exomanalyse, quo vadis?

Der Mehrwert der Exomdiagnostik für die moderne humangenetische Diagnostik und ihr Benefit für die PatientInnen und ihre Familien ist durch eine Vielzahl von internationalen Studien und Publikationen bestätigt. Unter anderem vor dem Hintergrund der immer häufiger werdenden Therapierelevanz ist diese wichtig und entspricht mittlerweile dem internationalen Stand der Diagnostik. Wie bereits in unserem BVDH aktuell Newsletter Ausgabe 1/2022 „GenomDE und Modellvorhaben – neue Versorgungsstrukturen in der Humangenetik“ dargestellt, liegt aus der Sicht des BVDH die Zukunft der humangenetischen Patientenversorgung in den Händen aller in diesem Fach synergistisch tätigen KollegInnen. Eine Skalierung von Versorgung sollte sich ausschließlich an einer definierten Qualität und nicht an einer wie auch immer definierten Institutionalisierung orientieren. Die aufgebaute Flächendeckung sollte erhalten bleiben.

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BVDH Herbsttagung - Programm

Wir freuen uns sehr, Sie am 25. und 26. November 2022 zu unserer diesjährigen Herbsttagung einzuladen und vor Ort in Köln begrüßen zu können. Wir wollen dieses Jahr den Akzent auf die Diskussion setzen. Unter dem Motto „Humangenetik quo vadis?“ werden wir die Sicht der vertragsärztlichen Versorgung im Hinblick auf die Forschungslandschaft und die der Universitäten darstellen. Inhaltliche Schwerpunkte wie In-vitro-Diagnostika (IVDR), Telemedizin und die Versorgungssituation der gesunden Menschen mit genetischem Risiko werden in Form von Impulsreferaten mit Diskussion besprochen. Freuen Sie sich auf zwei spannende Oxford-Debatten zu den Fragen „Umgang mit Zusatz/Zufallsbefunde“ und „Berufsbezeichnung Genetische/r Beratungsassistent/in“. Einen breiten Raum in der Veranstaltung nehmen auch dieses Jahr wieder die Qualitätsworkshops zu den Ringversuchen ein. Den vorläufigen Tagesablauf finden Sie hier.

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BVDH Aktuell - Newsletter - NIPT

Im Laufe der letzten Wochen haben einige Fragen zu dem Themenkomplex NIPT die Geschäftsstelle erreicht. Wir wollen mit diesem Newsletter möglichst viele davon beantworten und eine Zusammenstellung der Abrechnungsziffern mit Hinweisen liefern. Wir bitten zu berücksichtigen, dass wir diese Inhalte so gut wie möglich recherchiert haben, grundsätzlich handelt es sich aber nicht um Empfehlungen oder belastbare Stellungnahmen des BVDH, ebenso kann auf Landesebene etwas anders geregelt sein.

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BVDH Aktuell - Newsletter - FBREK Zentren

Es erreichen uns viele Fragen zu den geplanten FBREK Zentren Was sehen die neuen Zertifizierungsrichtlinien für die Patientenversorgung in FBREK Zentren vor? Was bedeutet das für die Versorgung? Was sollte die Aufgabe der FBREK Zentren sein? Mit der aktuell geplanten Versorgungsstruktur kann und will sich der BVDH in Abstimmung mit und Unterstützung durch die Gesellschaft für Humangenetik (GfH) dagegen nicht einverstanden erklären. Vielmehr ist eine Versorgungsstruktur ein lernendes System, das unter Berücksichtigung vorhandener Kompetenz und Strukturen in der Fläche aus den Zentren heraus weiterentwickelt werden sollte. Hierbei wollen der BVDH und seine Mitglieder gestaltend mitwirken.

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Netzwerk der Fachwissenschaftler in der Medizin (nfm) - Workshop

Der Workshop richtet sich insbesondere an Laborleiterinnen und Laborleiter, sowie deren Stellvertretungen, aber auch an junge Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler, die bereits ein kleines Team anleiten oder für Ihre Zukunft als Gruppenleitung oder Laborleitung gut vorbereitet sein möchten. Der Workshop unter dem Titel „Erfolgsfaktor Labor“ ist als Online-Veranstaltung geplant und findet an zwei Terminen mit insgesamt 6 Stunden im April statt. Mittwoch, den 27.04.2022 17:00 – 20:00 Uhr Freitag, den 29.04.2022 17:00 – 20:00 Uhr Weitere Informationen sowie Einladung und Anmeldeformular finden Sie im Anhang.

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ALM e.V. Stellungnahme: Versorgung von Familien mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs in FREBK Zentren

Hier finden Sie die Stellungnahme des Verbandes der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) zum Thema "Versorgung von Familien mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs in zertifizierten Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs (FBREK)“, die der BVDH unterstützt hat.

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