Berufsverband Deutscher
Humangenetiker e. V.

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Wer wir sind

Der BVDH vertritt die Interessen der in der Patientenversorgung tätigen Fachärzt*innen für Humangenetik und der im genetischen Labor tätigen Naturwissenschaftler*innen und Fachhumangenetiker*innen. Aktuell sind es 25 Einrichtungen, 102 Fachhumangenetiker*innen, 243 Fachärzt*innen, 43 Ärzt*innen in Weiterbildung und 45 Naturwissenschaftler*innen in Weiterbildung.

Das Fach Humangenetik spielt in der Patientenversorgung eine immer größere Rolle. In der Vermittlung komplexer medizinischer Befunde seltener Erkrankungen gegenüber den PatientInnen sowie in der Befundung und Beurteilung genetischer Labortests nimmt die Humangenetik eine besondere Rolle zwischen Patienten und Labor ein.

243

Fachärzt*innen

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Ärzt*innen

in Weiterbildung

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Einrichtungen

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Fachhumangenetiker*innen

Verbandsnachrichten

 

Pressemeldung | BVDH und GfH: Kürzung der humangenetischen Vergütung gefährdet die Patientenversorgung

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Berufsverband Deutscher Humangenetiker e.V.

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V.

 

Pressemeldung | 3. Juli 2026

Kürzung der humangenetischen Vergütung gefährdet die Patientenversorgung

Die geplante Kürzung der humangenetischen Vergütung ist ein Angriff auf eine ohnehin fragile Versorgungsstruktur. Mit der aktuellen Absenkung der Vergütung humangenetischer Diagnostik werden notwendige Untersuchungen erschwert, verzögert oder im Zweifel ganz unterlassen. Das trifft vor allem Menschen mit seltenen Erkrankungen, ungeklärten Symptomen und komplexen Behandlungsverläufen. Die KBV selbst spricht von drastischen Kürzungen. Fachverbände wie der BVDH warnen seit Monaten, dass diese Politik die wirtschaftliche Grundlage der humangenetischen Labore und Praxen untergräbt und damit genau jene Diagnostik gefährdet, auf der moderne Präzisionsmedizin beruht. Wer an der genetischen Diagnostik spart, spart an der Präzisionsmedizin der Zukunft.

Die Folgen sind absehbar: fehlende Diagnosen, verspätete Therapien und im schlimmsten Fall falsche oder unterlassene Behandlungen. Gerade in der Humangenetik kann ein unzureichender Befund bedeuten, dass Patientinnen und Patienten zu spät die richtige Therapie erhalten oder unnötige Behandlungswege durchlaufen. Die Sparmaßnahmen sind fachlich nicht vertretbar und gesundheitspolitisch verantwortungslos.

Die geplanten Kürzungen finden auch über die deutsche Fachpresse hinaus Beachtung, etwa beim US-Genomik-Fachdienst GenomeWeb und bei POLITICO. Der Beschluss sendet ein fatales Signal: Statt Versorgung zu sichern, wird ein zentraler Bereich der Diagnostik systematisch ausgehöhlt.

 

Weiterführende Informationen:

Julia Karow, Drastic Clinical Sequencing Reimbursement Cuts in Germany Will Put Providers Under Pressure, GenomeWeb, 17. Juni 2026, https://www.genomeweb.com/sequencing/drastic-clinical-sequencing-reimbursement-cuts-germany-will-put-providers-under-pressure. PDF des Originalbeitrags (mit freundlicher Genehmigung von GenomeWeb) unter: https://www.bvdh.de/aktuelldetail/verguetungskuerzungen-in-der-humangenetik-internationale-fachberichterstattung

Louis Westendarp, Humangenetik, in: POLITICO Pro Gesundheit am Morgen, 11. Juni 2026, S. 3, https://pro.politico.eu/news/friedensangebot-an-die-pharmabranche. PDF des Originalbeitrags (mit freundlicher Genehmigung von POLITICO) unter: https://www.bvdh.de/aktuelldetail/politico-interview-mit-prof-elke-holinski-feder-zu-den-honorarkuerzungen-in-der-humangenetik

 

 

Die Vorstände des BVDH und der GfH

Vergütungskürzungen in der Humangenetik - Internationale Fachberichterstattung

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